Sägeband-Ratgeber

Bimetall oder Werkzeugstahl – Welches Sägeband eignet sich besser für die Holzbearbeitung?
Gegenüber traditionellen Werkzeugstahlprodukten zeichnen sich Bimetall-Sägebänder aufgrund ihrer Materialbeschaffenheit und ihrer hochpräzisen Verzahnung und Vergütung durch eine verbesserte Leistu...
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Häufige Fragen
Nutzung & Pflege
Verwenden Sie ein Bandspannungsmessgerät. Positionieren Sie dieses im Bereich des
Sägebandrückens bei entspanntem Sägeband. Spannen Sie nach der Positionierung das Sägeband so lange bis die Bandspannung zwischen 250 und 300 N/mm² liegt.
Der Zahnschutz schützt die Zahnspitzen vor Beschädigungen. Dieser sollte erst
abgenommen werden, wenn das Sägeband korrekt auf den Laufrädern und in der Bandführung sitzt, um z. B. Beschädigungen der Zahnspitzen vor dem Sägen zu vermeiden. Nach dem Sägen oder beim Wechsel des Sägebandes kann der Zahnschutz erneut angebracht werden. Dies ist besonders einfach mit einer Zahnschutzaufziehhilfe.
Die Bandkühlung ist beim Sägen von Holz von zentraler Bedeutung, sowohl unter normalen Witterungsbedingungen als auch bei Frost.
Durch den Einsatz von Wasser wird das Sägeband gekühlt, während gleichzeitig das Werkzeug gereinigt und die Reibung sowie der Verschleiß aufgrund einer besseren Gleitfähigkeit des Sägebandes verringert werden. Zusätzliche Reinigungsmittel können die Ergebnisse weiter verbessern.
Beim Sägen bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt kann die Wasserkühlung im Winter durch die Zugabe von Frostschutzmittel optimiert werden, um das Einfrieren des
Wassers im Maschinenbehälter zu verhindern.
Die Bandkühlung sorgt somit für präzise Schnittergebnisse und verlängert zugleich die Lebensdauer des Sägebandes.
Um Bandrisse zu verhindern, sollten folgende Maßnahmen beachtet werden:
1. Regelmäßige Wartung der Sägemaschine:
Überprüfen Sie die Riemen und Bandführungen regelmäßig auf Abnutzung oder
Beschädigungen und stellen Sie sicher, dass sie korrekt eingestellt sind.
2. Regelmäßige Kontrolle des Sägebandes:
Je nach Nutzung empfiehlt sich eine regelmäßige Sichtprüfung des Bandes und der Zähne, um Unregelmäßigkeiten frühzeitig zu erkennen.
3. Korrekter Vorschub:
Sollten Sie feststellen, dass der Schnittdruck steigt, so ist als erstes der Vorschub zu verringern, um Beschädigungen oder ein Riss des
Bandes zu vermeiden.
4. Schränken und Schärfen:
Durch das Nachschärfen werden Risse im Zahngrund vermieden bzw. die Gefahr eines Bandbruches verringert.
Um eine wellige Schnittoberfläche zu vermeiden und ein optimales Schnittergebnis zu erzielen, sollten folgende Punkte beachtet werden:
Ordnungsgemäßer Maschinenzustand:
Stellen Sie sicher, dass Führungs- und Verschleißteile wie Riemen und Laufrollen in sauberem und ordnungsgemäßem Zustand sind. Entfernen sie evtl. vorkommende Harzanhaftungen oder Holzpartikel aus den Führungen und den Riemen.
Passende Schnittgeschwindigkeit:
Passen Sie die Schnittgeschwindigkeit, sofern dies möglich ist, entsprechend der Holzart und des Sägebandes an.
Rechtzeitiger Bandwechsel:
Sollte der Schnittdruck steigen bzw. Sie mehr Kraft im Schnitt benötigen oder sich die Schnittoberfläche verschlechtern, sollte das Band
kontrolliert, gewechselt und nachgeschärft werden.
Richtige Bandspannung:
Achten Sie darauf, dass das Sägeband die richtige Spannung von 250 – 300 N/mm² hat. Kontrollieren Sie auch zwischendurch immer mal wieder die Bandspannung, um diese bei Bedarf rechtzeitig nachstellen zu können.
Richtiges Werkzeug:
Verwenden Sie ein passendes Sägeband für die jeweilige Holzart in geeigneter Abmessung.
Sauberes Sägeband:
Halten Sie das Sägeband frei von Harzanhaftungen.